Gesundheitsfördernde Wirkungen blauer und farbiger Kartoffeln
Neben dem ökologischen Vorteil der Nutzpflanzenvielfalt, haben farbige Kartoffelsorten besondere, die Gesundheit fördernde Aspekte. Dabei spielen die für die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung von Kartoffeln verantwortlichen Anthocyane eine besondere Rolle.
Die Zubereitung von blauen und farbigen Kartoffeln
Die meisten traditionellen, farbigen Kartoffelsorten wie zum Beispiel der BLAUE SCHWEDE oder die HIGHLAND RED BURGUNDY haben einen eher höheren Stärkegehalt, was zu mehligeren Kocheigenschaften führt. Sie platzen leichter auf und sind deshalb in erster Linie für Pürees und Stampfkartoffel oder auch als Backkartoffel geeignet.
Farbige Kartoffelsorten mit höherem Stärkegehalt werden beim Kochen meist heller. Sie sollten also möglichst nur gedämpft oder gebacken werden um die Farbe zu schonen.
Das Dämpfen anstatt des Kochens im Wasser schont die Farben blauer und farbiger Kartoffeln
Im Gegensatz zu den meisten anderen mehligeren Kartoffelsorten behält die Kartoffelsorte VITELOTTE beim Kochen, Braten und Frittieren ihre meist dunkelviolette Farbe. Sie schmeckt oft deutlich nach Maronen (Esskastanie) und ergibt mit reichlich Butter eine fabelhafte Bratkartoffel oder ein sensationelles Püree, dass sich besonders gut mit etwas Trüffelbutter zu Wild servieren läßt. Auch für den bunten Kartoffelsalat ist sie gut geeignet.
Doll die Farbe möglichst kräftig erhalten bleiben empfehlen wir die festkochenderen Sorten VIOLETTA, die BLAUE SANKT GALLER, die BLAUE ANNELIESE oder die BLEUE d'ARTOIS